"Budo zu meistern
heißt das Ganze überwinden, der
allerstärkste Feind ist in dir selbst zu finden"
Zu Beginn seiner
Ju-Jutsu-Laufbahn erlernt der Anfänger
zunächst
das sichere Fallen. Diese "Fallschule" soll Verletzungen vermeiden und
die Angst vor Verletzungen nehmen. Weiterhin ist am Anfang eine gute
Bewegungslehre die Basis für effektive Techniken,
Eigensicherung
und ökonomischen Körpereinsatz.
Am Anfang erlernt der Schüler einfache Basistechniken, mit
denen
er sich schon erstaunlich gut gegen viele verschiedene Angriffe
verteidigen
kann. Nach jedem Lernabschnitt besteht die Möglichkeit, das
Erlernte in einer Gürtelprüfung unter Beweis
zustellen.
Im Ju-Jutsu unterscheidet man zwischen den folgenden
"Schülergraden":
Diesen
"Farbgurten" schließen sich die sogenannten "Meistergrade"
(Schwarzgurte) an. Hier findet eine Unterteilung von 1.
bis zum 10. Dan statt.
Beim 1. bis 5. Dan ist die Gürtelfarbe schwarz. Beim 6. bis 8.
Dan
sind die Farben rot-weiß.
Die Dan-Grade 9 und 10 sind rot.
Vielen
Schülern scheint es aber nicht um den tieferen Sinn
der
Graduierung zu gehen, sondern sie wollen so schnell wie
möglich
höhere Gürtelgrade erreichen. Im Grunde ist aber der
Gürtel aus alter Tradition nur dazu da, die Hosen oben und die
Jacke geschlossen zu halten. Ab
dem "Grüngurt" muss sich der Ju-Jutsuka auch gegen
Waffenangriffe wehren können. Zunächst ist dies der
Stock.
Ihm schließen sich Messer, Kette und Pistole an. Neben
der realistischen waffenlosen Selbstverteidigung üben
sich höhergraduierte Ju-Jutsuka auch in dem Umgang mit Waffen
zur
Selbstverteidigung. Hier erfolgt hauptsächlich das Erlernen
von Stocktechniken.